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Lautstärke und Übergänge  
Lautstärkeverhältnisse aufeinander abstimmen
Sollen mehrere Tonquellen gleichzeitig zu hören sein, so müssen sie in ein günstiges Lautstärkeverhältnis zueinander gebracht werden. Wenn zum Beispiel Musik und Text gleichzeitig zu hören sein sollen oder Atmosphäre und Originalton, so dürfen nicht einfach beide Quellen mit gleicher Lautstärke "übereinander" gelegt werden. Vielmehr muss klar sein, was im "Vordergrund" und was im "Hintergrund" zu hören sein soll, dementsprechend muss das Hintergrundelement deutlich abgesenkt werden.

Ein Beispiel: Beginn einer Sendung - Sprache und Musik

 Sprache und Musik
Beide Tonelemente werden mit gleicher Lautstärke wiedergegeben. Die Sprache ist nicht im Vordergrund, sondern wird von der Musik zu stark überlagert. Das Gesprochene wird dadurch zum Teil unverständlich. Die Musik muss während der Moderation deutlich leiser werden. Dazu wird die Lautstärkenlinie hinuntergezogen:

Beispiel: Beginn einer Sendung - Sprache und Musik, ausgewogenes Verhältnis

 Sprache und Musik 2

Fließende Übergänge erzeugen
In Beiträgen mit "erhöhtem Hörkomfort" sind die einzelnen Elemente des Beitrags (wie Originalton, Text, Musik, Geräusche, Atmosphäre) oft nicht einfach hintereinander gesetzt, sondern fließen ineinander. Ein typisches Beispiel: Der Anfang eines Musikstückes ist schon während der letzten Worte eines Textes leise im Hintergrund zu hören und wird dann lauter, sobald der Text zu Ende ist.

Natürlich eignet sich diese Methode nicht in jedem Fall, doch sinnvoll und passend eingesetzt entsteht so eine Art "Sog", der das Hören zum Erlebnis machen kann.
Ein Beispiel: der Beginn eines Features über Täter und Opfer im Krieg in Jugoslawien.

Beginn eines Features
Mehrere Tonebenen sind aufeinander abgestimmt und greifen inhaltlich wie akustisch ineinander.

 Features
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