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Ein gutes Mikrofon ist nicht billig. Doch das Mikrofon ist das erste Glied in einer Kette der Signalübertragung und alle nachgeschalteten Geräte können den Ton eigentlich nur gleich gut lassen oder schlechter machen - kaum besser. Ein gutes, für das jeweilige Einsatzgebiet geeignetes Mikrofon zu haben ist deshalb sehr wichtig. Denn damit lassen sich auch mit einem preisgünstigen Rekorder sicher bessere Aufnahmen machen als mit einem teuren Rekorder und einem billigen (=schlechten) Mikrofon. Außerdem liegt die Lebenserwartung guter Mikrofone im Allgemeinen wesentlich höher als die der Aufnahmegeräte. Es gibt viele verschiedene Mikrofonarten, hier werden jene beschrieben, die für die aktive Radioarbeit von Bedeutung sind.

Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale von Mikrofonen sind:
• Mikrofonart (dynamisches Mikrofon oder Kondensatormikrofon)
• Richtcharakteristik (Kugel, Niere, Superniere, Keule)
• Mono oder Stereo

Alle Unterscheidungsmerkmale (Mikrofonart, Richtcharakteristik, Mono / Stereo) sind unabhängig von einander und können fast beliebig kombiniert werden.

Aufnahmegeräte
Bei transportablen, batteriebetriebenen Aufnahmegeräten kann zwischen analoger Technik (Kassettengeräte) und digitaler Technik (z. B. Minidisc, DAT) gewählt werden. Das richtige Know-how vorausgesetzt, lassen sich aber mit jedem Format qualitativ hochwertige Aufnahmen machen. Mini-Disc bieten derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und sind deshalb in der "Radio-Szene" weit verbreitet.

Mobile Aufnahmegeräte müssen robust sein! Sie überstehen sonst die oft raue Behandlung während der "Feldarbeit" nicht über längere Zeit. Vor allem kleine Stecker (für Mikrofone und Kopfhörer) und kleine Bedienelemente machen oft Probleme.

Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal eines Rekorders für die aktive Radioarbeit ist die manuelle Aussteuerung. Nur damit lassen sich, das nötige Know-how vorausgesetzt, auch in schwierigen Situationen Aufnahmen machen.

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